Weltwirtschaftsforum: Public Private Partnerships und die New Urban Agenda

Weltwirtschaftsforum
Bitte teilen Sie diese Geschichte!
image_pdfimage_print

Wenn Sie das Weltwirtschaftsforum mit der New Urban Agenda kombinieren, erhalten Sie einen riesigen Nährboden für öffentlich-private Partnerschaften. P3 ist eine Mischung aus öffentlicher und privater Finanzierung, die am ehesten mit dem Faschismus vergleichbar ist. TN Editor

Jedes Jahr versammeln sich im Schweizer Skiort Davos Weltmarktführer und Industrietitanen unter der Schirmherrschaft des Weltwirtschaftsforums. Von der Geldpolitik über die Geopolitik, die Cybersicherheit bis zur virtuellen Realität ist das Januar-Confab ein Festzelttreffen für die Zukunft der Weltwirtschaft. Seit 2009 hat sich eine kleine Gruppe von Geschäftsleuten in der verdünnten Alpenluft getroffen, um darüber nachzudenken, wie Urbanisierung zu einer Vision für globalen Wohlstand passt.

Fast ein Jahrzehnt später ist ein Großteil der politischen Forschung des Weltwirtschaftsforums zur Stadtfrage darauf zurückzuführen Alice Charles, WEF's urban point person bei der Die Zukunft der Stadtentwicklungs- und Dienstleistungsinitiative gestalten. Offiziell ist sie die Community Lead of Infrastructure und Urban Development Industry des Forums.

Intern verwaltet sie aufmerksamkeitsstarke Berichte zu Themen wie neueste urbane innovationen und Wie kann der Privatsektor die New Urban Agenda umsetzen?sowie länderspezifische Empfehlungen für Indien und stadtspezifische Empfehlungen für China. Extern koordiniert sie ein Beratungsgremium von Akteuren des privaten Sektors von 25, die an Städten beteiligt sind, darunter Arup, Danfoss, PricewaterhouseCoopers, IBM, Cisco, GlaxoSmithKline, Novo Nordisk, Hindustan Construction, die Biaban Group und die Rockefeller Foundation.

Zuletzt leitete Charles den jüngsten Versuch des Forums, sich mit der Kristallkugel auseinanderzusetzen Globaler Zukunftsrat für Städte und Urbanisierung. Mit führenden Leuchten wie Quito Mayor Mauricio Rodas, UN-Habitat Geschäftsführer Joan Clos und Abha Joshi-Ghani, Senior Adviser der Weltbank, wird dieser neue runde Tisch versuchen, städtische Krankheiten zu lösen, indem er sich die so genannten Probleme zunutze macht Vierte industrielle Revolution - jetzt der neueste Schwerpunkt des Forums mit einem kürzlich eröffneten Zentrum in San Francisco.

Diese Woche in Buenos Aires, der WEF veranstaltet sein jährliches Treffen zu Lateinamerika. Im März setzte sich Gregory Scruggs von Citiscope mit Charles in der Nähe des Hauptsitzes des Weltwirtschaftsforums zusammen, um mehr über die globale Sichtweise des Forums auf die Urbanisierung zu erfahren. Dieses Interview wurde aus Gründen der Länge und Klarheit bearbeitet.


Gregory Scruggs: Warum ist das Weltwirtschaftsforum an Urbanisierung interessiert?

Alice Charles: Das Forum ist die internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit, daher kommt die Forderung nach einem Arbeitsbereich von dieser Gemeinschaft. Angesichts der zunehmenden Urbanisierung - 66-Prozent unserer Bevölkerung werden in Städten von 2050 leben - müssen Sie in Städten liefern, wenn Sie den Zustand der Welt verbessern wollen.

Wenn Sie sich die Geschäftswelt ansehen, haben sie es in vielen Fällen tatsächlich mit Stadtführern zu tun. Wenn sie einen Service anbieten, Infrastruktur bereitstellen oder ein Produkt verkaufen, dann arbeiten sie eher mit Städten als mit Premierministern oder Präsidenten zusammen.

Und natürlich haben die Verantwortlichen der Stadt ein Interesse daran, mit uns zusammenzuarbeiten. Aus Sicht eines Stadtführers würden sie im Allgemeinen sagen: Erstens sind sie daran interessiert, die besten primären Beispiele zu finden, die wir teilen können, und zweitens arbeiten sie mit dieser breiteren Gemeinschaft von Unternehmen und Zivilgesellschaft zusammen, die helfen kann sie, um einige Lösungen vor Ort in ihren Städten zu liefern.

F: Wenn es in der Stadtentwicklung so viele Möglichkeiten für den Privatsektor gibt, warum glaubst du dann, dass die Geschäftswelt dort so abwesend war? Lebensraum III?

A: Der Privatsektor war von Anfang an nicht engagiert. Es gab eine absolute Bereitschaft des Privatsektors, sich zu beteiligen. Auf dem 2016-Treffen in Davos sagten die 25-Unternehmensleiter im Lenkungsausschuss unserer Initiative "Zukunft der Stadtentwicklung und -dienstleistungen", um die bestmögliche Einigung bei Habitat zu erzielen IIISie wollten ein Teil des Prozesses sein.

Die Bürgermeister waren in Quito [bei Habitat] gut vertreten III], aber die Notwendigkeit, den Privatsektor in den Prozess einzubeziehen, wurde zu spät erkannt, als dass der Privatsektor tatsächlich vor Ort sein könnte. Dies ist definitiv eine wichtige Erkenntnis im Hinblick auf zukünftige globale Rahmenbedingungen für die Urbanisierung: Sie müssen sicherstellen, dass alle Beteiligten vom ersten Tag an einen Platz am Tisch haben.

F: Seit der Annahme des New Urban AgendaHaben Sie ein erneutes Interesse der Privatwirtschaft gesehen?

A: Der Privatsektor ist sehr an der New Urban Agenda interessiert, hat jedoch einige Bedenken. Sie glauben, dass eine Reihe von Dingen jetzt passieren muss.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier…

Treten Sie unserer Mailingliste bei!


Benutzerbild
Abonnieren
Benachrichtigung von