Wissenschaftler: Jetzt werden Schweineorgane für die Transplantation in den Menschen verwendet

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Technokratische Wissenschaftler sehen kein Risiko für den Menschen, wenn sie menschliche Organtransplantationen durch Schweineorgane ersetzen, von denen sie behaupten, dass sie "funktionell ähnlich" sind. Um sich zu qualifizieren, müssen die Schweine zuerst auf 40 verschiedene Arten von Viren getestet werden, um unerwünschte Infektionen zu verhindern. Es wird keine umfassenden Tests geben, bevor diese Praxis zur Routine wird. ⁃ TN Editor

Ein Wissenschaftlerteam hat ein Schwein geschaffen, das bei Transplantationen beim Menschen eingesetzt werden kann.

Laut dem Team, dem Forscher der Meiji University und der Kyoto Prefectural University angehören, ist das Tier das erste, das für die Transplantation auf der Grundlage nationaler Richtlinien für die Xenotransplantation entwickelt wurde, bei der tierische Organe und Zellen in den Menschen transplantiert werden.

Das Team wird seine Ergebnisse am Samstag auf einem Forum der Japanischen Gesellschaft für Xenotransplantation in Suita, Präfektur Osaka, vorstellen und plant, die Schweine Anfang nächsten Jahres gemeinsam mit einer privaten Firma zu beliefern.

In Neuseeland, Russland und anderen Ländern wurden mehr als 200-Xenotransplantationen vom Schwein zum Menschen durchgeführt, um auf einen Mangel an Transplantationsorganen zu reagieren, da die Organe von Schweinen funktionell denen des Menschen ähnlich sind. In Japan wurden keine solchen Xenotransplantationen durchgeführt.

In 2016 überarbeitete das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales unter anderem die Richtlinien für die Erzeugung von Tieren zur Transplantation. Die Richtlinien verlangen, dass Schweine in einer sauberen, isolierten Umgebung aufgezogen und auf 40-Viren getestet werden, um Infektionen vorzubeugen und die Sicherheit des Menschen zu gewährleisten.

Die Wissenschaftler züchteten die Miniaturschweine unter pathogenfreien Bedingungen. Sie entfernten und desinfizierten zuerst die Gebärmutter von drei trächtigen Schweinen, bevor sie 17-Neugeborenenferkeln extrahierten. Die Ferkel wurden mit steriler Kunstmilch gefüttert und drei Wochen lang aufgezogen. Das Endergebnis ergab Schweine, die jeweils etwa 1.8 Kilogramm wogen und zur Transplantation geeignet waren.

Bisherige Tests haben nur das Vorhandensein eines Retrovirus gezeigt, das für Schweine harmlos ist, jedoch beim Menschen möglicherweise unbekannte Krankheiten verursachen soll.

Es gab jedoch keine Berichte über retrovirale Infektionen von Schweinen auf Menschen bei Transplantationen im Ausland, wobei die Leitlinien eine langfristige Überwachung nach der Transplantation forderten.

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