London School of Economics (LSE) startet Kurs zum Thema "Technocracy 1914-1945"

London School of Economics
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Die LSE ist ein führender akademischer Motor der Globalisierung und hat für den Zeitraum 1914-1945 einen Kurs über historische Technokratie geplant. Dies waren die prägenden Jahre, die zur modernen Technokratie führten. Nicht überraschend, Technocracy Rising: Das trojanische Pferd der globalen Transformation . Technokratie: Der harte Weg zur Weltordnung erscheinen nicht in der Leseliste. ⁃ TN-Editor

Verantwortlicher Lehrer

Professor Alexander Nützenadel

Verfügbarkeits

Dieser Kurs ist verfügbar auf dem MA in Asian and International History (LSE und NUS), MA in Modern History, MSc in Empires, Colonialism and Globalisation, MSc in History of International Relations, MSc in International Affairs (LSE und Peking University), MSc in Internationaler und Asiatischer Geschichte, MSc in Internationaler und Weltgeschichte (LSE & Columbia) und MSc in Theorie und Geschichte der Internationalen Beziehungen. Dieser Kurs ist mit Genehmigung als externe Option für Studenten anderer Studiengänge verfügbar, sofern die Vorschriften dies zulassen.

Kursinhalt

Dieser Kurs untersucht das Verhältnis von Technokratie, Social Engineering und Politik in der Zeit der beiden Weltkriege. Industrielle Kriegsführung, soziale Konflikte und wirtschaftliche Instabilität führten dazu, dass Wissenschaftler und technische Experten einen starken politischen Einfluss gewannen. Das Aufkommen der Technokratie bedeutete jedoch mehr, als „technische“ Lösungen für soziale und wirtschaftliche Probleme zu finden. Sie war mit der fundamentalen Krise der parlamentarischen Demokratie und dem Aufkommen autoritärer Bewegungen verbunden. Sowohl faschistische als auch sozialistische Regime übernahmen technokratische Konzepte, um die wirtschaftliche Effizienz zu verbessern und soziale Konflikte zu kontrollieren. Während der Weltwirtschaftskrise gewannen jedoch auch technokratische Bewegungen in demokratischen Gesellschaften an Boden, insbesondere in den Vereinigten Staaten während des „New Deal“. Dieser Kurs kombiniert Methoden der vergleichenden und transnationalen Geschichte. Während die Technokratie mit dem Nationalstaat verbunden war und oft mit Konzepten der wirtschaftlichen Autarkie einherging, gab es starke transnationale Trends und auch grenzüberschreitende Transfers. Darüber hinaus werden wir dieses Thema aus den Perspektiven verschiedener historischer Teildisziplinen (u.a. Politische Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wissenschafts- und Technikgeschichte) betrachten. Das Seminar wird auch das Erbe der Technokratie und ihre Wiederbelebung in den jüngsten politischen Debatten und Praktiken diskutieren.

Definition Arbeitsbereich

20 Stunden Seminare im MT.

In der 6. Woche des Michaelis-Semesters findet eine Lesewoche statt.

Die Schule ist bestrebt, persönliche Seminare unter bestimmten Umständen mit einigen Online-Angeboten durchzuführen, sofern dies erforderlich ist.

Formative Studienarbeit

Ein Essay (2000-2500 Wörter) im Michaelmas Term.

Indikative Lesung

  • William E. Akin, Technocracy and the American Dream: The Technocrat Movement, 1900–1941, Berkeley: University of California Press, 1977
  • Patricia Clavin, Securing the world economy: the revention of the League of Nations 1920–1946, Chicago and London: University of Chicago Press, 2013.
  • Sabine Clarke, „Ein technokratischer imperialer Staat? The Colonial Office and Scientific Research, 1940-1960”, in der britischen Geschichte des 18. Jahrhunderts, vol. 4, nein. 2007, Oxford: Oxford University Press, 453, S. 80-XNUMX.
  • Antonio Costa Pinto, „Fascism, Corporatism and the Crafting of Authoritarian Institutions in Inter-War European Dictatorships“, in Rethinking Fascism and Dictatorship in Europe, London: Palgrave Macmillan, 2014, S. 87-119.
  • John Guse, Nazi Technical Thought Revisited, in History and Technology, vol. 26, 2010, S. 3-38
  • Jeffrey Herf, „Der Ingenieur als Ideologe: Reaktionäre Modernisten in Weimar und Nazi-Deutschland“, in Journal of Contemporary History, vol. 19, nein. 4, 1984, S. 631-648
  • Janis Mimura, Planning for Empire: Reform Bureaucrats and the Japanese Wartime State, Ithaka, NY: Cornell University Press, 2016
  • Kiran Patel, The New Deal: A Global History, Princeton, NJ: Princeton University Press, 2016
  • Don K. Rowney, Übergang zur Technokratie. Die strukturellen Ursprünge des sowjetischen Verwaltungsstaates Ithaca, NY: Cornell University Press, 1989

Lesen Sie die ganze Geschichte hier…

Über den Autor

Patrick Wood
Patrick Wood ist ein führender und kritischer Experte für nachhaltige Entwicklung, grüne Wirtschaft, Agenda 21, Agenda 2030 und historische Technokratie. Er ist Autor von Technocracy Rising: Das trojanische Pferd der globalen Transformation (2015) und Co-Autor von Trilaterals Over Washington, Band I und II (1978-1980) mit dem verstorbenen Antony C. Sutton.
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Bruce

Ich vermute, dies ist der Beginn einer großen Propagandakampagne zur Normalisierung der Technokratie in den Köpfen der Bevölkerung. Ich erwarte, dass im Laufe der Zeit mehr „Technocracy is awesome“-Propaganda wird, weil sie es so machen. Unwissenheit ist bei weitem die größte Bedrohung für die Menschheit, denn genau diese wird von unserem Feind maximal ausgenutzt…

Elle

Genau.

Die Universität, und ich verwende diesen Begriff aus vielen Gründen freizügig, möchte ein einseitiges Gespräch mit bekannten Autoren des FakeSM, die das Narrative auf beiden Seiten unterstützen. Die Leseliste berührt nicht einmal die Fakten. Es ist einfache Indoktrination, der Grund, warum öffentliche Schulen größtenteils nutzlos sind – die größte Zeitverschwendung.