Verknüpfungen zwischen Biodiversität und Umsetzung der 2030-Agenda

Biodiversitätskarte
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Das Global Biodiversity Assessment (UNEP, 1995) ist die drakonischste Liste von Beschränkungen, die jemals erstellt wurde, und es ist nach wie vor der zentrale Punkt aller UN-Programme, einschließlich der 2030-Agenda und der New Urban Agenda.  TN Editor

Eine Reihe kürzlich veröffentlichter Veröffentlichungen macht auf den Beitrag der biologischen Vielfalt zur Verwirklichung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung (2030-Agenda) aufmerksam und hebt das Potenzial nationaler Strategien und Aktionspläne für die biologische Vielfalt (NBSAP) sowie Synergien zwischen Konventionen zur Verbesserung der Umsetzung hervor der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) und der Aichi-Ziele.

Unter dem Titel "Biodiversität und die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung" veröffentlichten die Vereinten Nationen Umwelt, das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Weltbank und das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen ( UNDP) liefert anschauliche Beispiele dafür, wie die biologische Vielfalt eine wesentliche Rolle bei den Bemühungen um die Verwirklichung der 2030-Agenda und ihrer SDGs spielen kann. Es enthält eine Kartierung der Verknüpfungen zwischen den SDGs und dem Strategieplan für die biologische Vielfalt 2011-2020 und seinen 20-Aichi-Zielen für die biologische Vielfalt. Die Veröffentlichung soll Entscheidungsträgern und Entwicklungsfachleuten helfen und wird von einem technischen Hinweis begleitet, der Einzelheiten zu den Zusammenhängen zwischen der biologischen Vielfalt und den einzelnen SDGs enthält. [Policy Brief] [technischer Hinweis]

Zwei weitere Veröffentlichungen betonen die Rolle von NBSAPs bei der Umsetzung der SDGs. Ein vom UNDP und dem norwegischen Außenministerium veröffentlichter Bericht mit dem Titel "Nationale Strategien und Aktionspläne zur Erhaltung der biologischen Vielfalt: Natürliche Katalysatoren für ein beschleunigtes Handeln im Hinblick auf nachhaltige Entwicklungsziele" untersucht die Beziehung zwischen NBSAP und den SDGs. Der Bericht schlägt eine zweiteilige Taxonomie vor, um mehr als 6,000-Aktionen aus 60-Ländern innerhalb der NBSAPs zu beschreiben. Ziel der Analyse ist es, die Breite und Tiefe der vorgeschlagenen Maßnahmen in allen NBSAP systematisch zu erfassen und einen gemeinsamen Analyserahmen vorzuschlagen, um deren Beziehung zu den SDGs zu verstehen. Es zeigt, dass die Auswirkungen von NBSAP-Aktionen weit über SDG 14 (Leben unter Wasser) und SDG 15 (Leben an Land) hinausgehen. Dies zeigt, wie eine einzelne Aktion zu mehreren Zielen beitragen kann. Die in allen NBSAP enthaltenen Maßnahmen würden, sofern sie umgesetzt werden, unter anderem Fortschritte in den Bereichen Ernährungssicherheit, Wassersicherheit, Lebensunterhalt, Wirtschaftswachstum, Verringerung des Katastrophenrisikos, Gesundheit, Geschlecht und Klimaresilienz katalysieren. Die am Ende des Berichts enthaltenen Empfehlungen verdeutlichen die potenzielle Notwendigkeit einer gezielten Unterstützung der Länder bei der Umsetzung der wichtigsten Themenbereiche. [Veröffentlichung: Nationale Strategien und Aktionspläne zur Erhaltung der biologischen Vielfalt: natürliche Katalysatoren für eine Beschleunigung der Maßnahmen zur Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung]

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