Wie Deutschland die Umwelt mit alternativer Energie zerstört

Wikimedia Commons, Azador
Bitte teilen Sie diese Geschichte!
image_pdfimage_print
Um den Planeten zu retten, gibt es in Deutschland 30,000 Windkraftanlagen, in den USA über 54,000. Die tatsächliche Leistung beträgt jedoch nur etwa 17% der Kapazität. Unterdessen werden Umweltzerstörung und Tötung von Wildtieren unter den Teppich gekehrt. ⁃ TN Editor

Deutschland erzeugt inzwischen über 35% seines jährlichen Stromverbrauchs aus Wind- und Solarquellen. Es wurden über 30 000 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von fast 60 GW gebaut. In Deutschland gibt es mittlerweile rund 1.7 Millionen Solarstromanlagen (Photovoltaikanlagen) mit einer installierten Leistung von 46 GW. Das sieht sehr beeindruckend aus.

Leider ist die tatsächlich produzierte Strommenge die meiste Zeit nur ein Bruchteil der installierten Leistung. Schlimmer noch, an „schlechten Tagen“ kann es auf fast null fallen. Im Jahr 2016 gab es zum Beispiel 52 Nächte, in denen im Wesentlichen kein Wind im Land wehte. Keine Sonne, kein Wind. Selbst unter Berücksichtigung der „besseren Tage“ beträgt die durchschnittliche Stromleistung von Wind- und Solarenergieanlagen in Deutschland nur rund 17% der installierten Leistung.

Die naheliegende Lehre lautet: Wenn Sie eine stabile und sichere Stromversorgung wünschen, benötigen Sie mehr oder weniger kurzfristig aktivierbare Reserve- oder Ersatzstromquellen, um die Lücken zwischen Strombedarf und schwankender Leistung von Wind und Wind zu schließen Sonnenquellen.

Je mehr Wind- und Sonnenenergie ein Land erzeugt, desto mehr Reservekapazität wird es benötigen. An „schlechten Tagen“ müssen diese Backup-Quellen in der Lage sein, bis zu 100% des nationalen Strombedarfs zu decken. An „guten Tagen“ (oder während „guten Stunden“) werden die Backup-Quellen weniger genutzt oder sogar ausgeschaltet, so dass ihre Kapazitätsauslastung ebenfalls schlecht ist. Nicht sehr gute Wirtschaft.

Viel besser wäre es, Wind und Sonne auf ein relatives Minimum zu beschränken und sich stattdessen auf steuerbare, nicht schwankende Stromquellen mit hohem Kapazitätsfaktor zu verlassen, um den Grundlaststrombedarf des Landes zu decken und die Gesamtleistung an unterschiedliche Anforderungen anzupassen . Dies entspricht der weltweiten Praxis vor dem jüngsten massiven Ausbau erneuerbarer Energien.

Theoretisch wäre das ideale Backup für Wind- und Sonnenenergie, überschüssigen Strom zu speichern, der bei Sonnenschein und starkem Wind erzeugt wird, und ihn bei Bedarf wieder in das Stromnetz einzuspeisen. Leider ist Elektrizität eine schwierige und teure Ware zu lagern.

Die derzeit bei weitem effizienteste Lösung zur Speicherung von überschüssiger elektrischer Energie besteht darin, Wasser gegen die Schwerkraft in ein Reservoir zu pumpen. Wenn wieder Strom benötigt wird, wird dieser erzeugt, indem Wasser über einen Turbinengenerator wieder abfließen gelassen wird. Dabei gehen ca. 25% der Energie verloren.

Die Kosten für Bau und Betrieb solcher Pumpspeicherkraftwerke erhöhen natürlich die tatsächlichen Kosten für die Bereitstellung von Elektrizität. Außerdem verbrauchen diese Installationen viel Landfläche.

Auch hier liefert Deutschland ein lehrreiches Beispiel. Eine Studie des Bayerischen Energieministeriums aus dem Jahr 2014 kam zu dem Ergebnis, dass Pumpspeicherwerke keine wirtschaftlich sinnvolle Lösung sind. Viel besser wäre es, bereits vorhandene Wasserreservoirressourcen in Norwegen und Schweden zu nutzen, wo die Kapazität von Pumpspeicherkraftwerken erheblich erweitert und neue zu wesentlich geringeren Kosten gebaut werden können.

Diese „Lösung“ würde jedoch den Transport großer Strommengen über weite Strecken zwischen Deutschland und diesen Ländern erfordern - was wiederum zusätzliche Hochspannungsleitungen und -kabel erfordern würde, die nicht gebaut wurden und die niemand bezahlen möchte zum.

Angesichts der hohen Kosten und anderer Hindernisse für die Schaffung großer Stromspeichersysteme ist es nicht verwunderlich, dass die deutsche Stromspeicherkapazität heute weniger als 2% der gesamten Stromproduktion ausmacht.

Es wurde viel diskutiert und nachgeforscht, wie Strom alternativ gespeichert werden kann. Theoretisch könnte man überschüssigen Strom verwenden, um Wasserstoff zu produzieren, ihn irgendwie zu speichern und dann mithilfe von Brennstoffzellen Strom aus dem Wasserstoff zu erzeugen. Dies wäre jedoch weitaus teurer als ein Pumpspeicher und mit weitaus größeren Verlusten verbunden.

Überdosis erneuerbarer Energien?

Deutschland ist heute gezwungen, sich auf (1) CO zu verlassen, um eine stabile Grundstromversorgung zu gewährleisten und die Lücken zu füllen, die die schwankenden Wind- und Solargeneratoren hinterlassen2-Sprudelnde Kohle- und Erdgaskraftwerke; (2) die verbleibende Handvoll Kernkraftwerke, die bis 2022 stillgelegt werden sollen; und vor allem (3) Einfuhr Strom aus anderen europäischen Nationen.

Lesen Sie die ganze Geschichte hier…

Treten Sie unserer Mailingliste bei!


Abonnieren
Benachrichtigung von
Gast
1 Wie
Älteste
Neueste Am meisten gewählt
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
blackeyes

Deutsche Selbstmordpolitik. Die deutsche Ministerpräsidentin möchte, dass ganz Europa dasselbe tut wie sie: alle umständlichen Brennstoffe wegwerfen.
Wie verrückt muss ich sein, um ein Land, seine Menschen und seine Wirtschaft in Vergessenheit zu bringen.