Umfrage: Deutsche haben mehr Angst vor dem Klimawandel als vor Terrorismus

Berliner ReichstagWikimedia Commons
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Deutschland ist von nachhaltiger Entwicklung durchdrungen, weil es die angstmachende Rhetorik des Klimawandels aufgegriffen hat. Diese Täuschung ist so tief, dass die Deutschen die globale Erwärmung mehr fürchten als von Terroristen in die Luft gesprengt zu werden.  TN Editor

Vor einiger Zeit gab es im Jahr 2015 weit verbreitete Bedenken, dass der Anstieg der Terroranschläge in Deutschland nach Angela Merkels Politik der offenen Tür, bei der 1 Million Flüchtlinge aus dem Nahen Osten in Deutschland aufgenommen wurden, zu einer Welle von Unruhen führen würde, die möglicherweise ihren Höhepunkt erreichen könnten mit dem Absetzen von Angela Merkel als Kanzlerin. Es scheint nun, dass die Deutschen dringlichere Bedenken hatten wie… Erderwärmung.

Laut einer neuen Umfrage vor den Bundestagswahlen im September sorgen sich die Deutschen mehr um den zukünftigen Zustand der Umwelt als um aufsehenerregendere Themen wie Terrorismus oder Flüchtlingskrise. Die am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Forschungsgruppe Kantar Emnid Institut im Auftrag der Funke Mediengruppe ergab dies 71% der Befragten gaben an, dass sie persönlich mehr über den Klimawandel besorgt sind. Diese Sorge lag höher als die Wahrscheinlichkeit neuer Kriege, die von 65% der Umfrageteilnehmer angegeben wurden, und auch über den Terroranschlägen, die von 63% angegeben wurden.

62% der befragten 1,000-Teilnehmer gaben an, Kriminalität zu beunruhigen, da sie in der Lage waren, mehr als eine Angst aufzuzählen.

Das überraschendste Ergebnis ist jedoch, dass weniger als die Hälfte der Befragten (45%) angaben, die Einwanderung von Flüchtlingen in das Land fürchten zu wollen, während die geringste Sorge die Arbeitslosigkeit 33% war.

Ironisch, wie die Local.de darauf hinweistWährend der Klimawandel das größte von den Deutschen genannte Problem war, scheint das Thema keine Unterstützung mehr für die umweltbewusste Grüne Partei zu gewinnen, die derzeit rund 8% der Befragten befragt.

„Umwelt und Klimaschutz sind für die Menschen in Deutschland schon seit Jahren von großer Bedeutung“, erklärte Torsten Schneider-Haase, Leiter der politischen Forschung bei Kantar Emnid, gegenüber der Verlagsgruppe. "Der Kampf gegen den Klimawandel wurde als parteiübergreifende Anstrengung verstanden und nicht nur mit der Grünen Partei in Verbindung gebracht." Außerdem stellte er fest, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich als überzeugende Verfechterin des Kampfes gegen den Klimawandel hervorstach, nachdem sie US-Präsident Donald Trump dafür kritisiert hatte, dass er angekündigt hatte, sein Land werde vom internationalen Pariser Klimaabkommen zurücktreten.

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