Behauptung: Öffentlich-private Partnerschaften fördern nachhaltigen Wandel

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TN Hinweis: Public-Private-Partnerships sind ein Programm für nachhaltige Entwicklung, mit dem gewinnorientierte Unternehmen für kommerzielle Zwecke in öffentliche Gelder gesteckt werden können. Die Geschichte zeigt, dass dies nichts anderes als reiner Faschismus ist.

Wir haben gerade miterlebt, wie die UN-Mitgliedsländer den globalen 17-Zielen zugestimmt haben, die unsere Welt durch 2030 grundlegend verändern werden. Diese Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) verfolgen in den nächsten 15-Jahren drei ehrgeizige Ziele: Beseitigung der extremen Armut; Ungleichheit und Ungerechtigkeit bekämpfen; und den Klimawandel zu beheben. Sie werden die Millenniums-Entwicklungsziele ersetzen und an 169-Indikatoren gemessen. Die Hoffnung ist, dass diese Ziele und Indikatoren die nationalen Politiken und Tagesordnungen ab sofort bestimmen.

Dies ist ein aufregender Moment in der Geschichte, in dem eine positive Veränderung im Leben von Millionen von Menschen auf unserer Welt endlich in greifbare Nähe gerückt sein könnte.

Die nächste Frage lautet also: Wie? Wie setzen wir diese Ziele in praktisches Handeln um? Die Idee öffentlich-privater Partnerschaften (ÖPP) ist nicht neu, könnte aber jetzt nicht relevanter sein. Niemand, keine Organisation oder Regierung ist in der Lage, die SDGs in Angriff zu nehmen. Aber effektive Partnerschaften können. In der Zusammenarbeit können Regierungen, NRO und der Privatsektor Vorreiter für innovative, nachhaltige und vor allem praktische Initiativen sein, die extreme Armut beenden oder Ungleichheit bekämpfen können. Sie können sich beispielsweise zusammenschließen, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, was gute Hygiene und gute Ernährung bedeuten, und neue Gewohnheiten fördern, die sie fördern.

Mein Unternehmen, Unilever, arbeitet mit vielen Partnern zusammen, um Probleme wie Hygiene und Ernährung (die eng miteinander verbunden sind) in großem Maßstab anzugehen. Zum Beispiel sterben 6.3 Millionen Kinder auf der ganzen Welt noch, bevor sie 5 Jahre alt sind, und Afrika südlich der Sahara trägt die größte Last davon, was über 3 Millionen dieser Todesfälle ausmacht. Leider werden viele Opfer vermeidbarer Krankheiten wie Lungenentzündung oder Durchfall, und fast die Hälfte der Todesfälle ist auf Unterernährung zurückzuführen.

Wie funktioniert eine öffentlich-private Partnerschaft in der Praxis, um die SDG-Ambitionen zu verwirklichen? Nehmen wir zum Beispiel Nigeria und das Thema Unterernährung. Die Marke Knorr von Unilever hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Prävalenz von Eisenmangelanämie zu senken, indem nahrhaftes Kochen wünschenswerter, verständlicher und erschwinglicher gemacht wird.

Knorr hat mit mehreren Partnern ein integratives Geschäftsmodell namens „Gbemiga“ etabliert, darunter die Global Alliance for Improved Nutrition (GAIN) und die Stiftung für wachsende Unternehmen und die Gesellschaft für Familiengesundheit (SFH). Indem sie zusammenarbeiten, können sie den Lebensstandard verbessern, indem sie Frauen für den Verkauf nahrhafter Produkte schulen und gleichzeitig die Ernährungsumstellung verstärken, die die Prävalenz von Eisenmangel in Familien im ganzen Land verringern kann - und Unilever hat seine Brühwürfel erfolgreich mit Eisen angereichert.

 

 

 

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Alison Ryan

Denn sie haben sich mit einer Zustimmung beraten: Das Sustainable Innovation Forum (SIF15), auch bekannt als Business Forum, trifft 7-8 Dec 2015 in Paris während des UN-Klimagipfels mit Sponsoren und Partnern, um auf die Erreichung globaler Ziele für nachhaltige Entwicklung hinzuarbeiten weiter in UN-Klima- und Umweltagenden. http://www.cop21paris.org/ Der Internationale Rat für lokale Umweltinitiativen (ICLEI) führt Städte und Kommunen zu einer nachhaltigen Entwicklung. Es hat eine kommunale Zugehörigkeit zu lokalen Regierungskreisen (lokale und regionale Regierungen und Behörden) sowie zu internationalen, regionalen, nationalen und subnationalen lokalen Regierungsverbänden. Es hat besonderen beratenden Status... Lesen Sie mehr »