'Streetscooter': Erster großer Bankrott in der Elektromobilität

StreetscooterBild: Von Superbass - eigene Arbeit, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org
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Wenn die grüne Wirtschaft auf den Kapitalismus trifft, wird der eine oder andere sterben; In diesem Fall haben die Ökosozialisten in Deutschland den Staub gebissen, und der erste große Bankrott der Elektromobilität sollte eine starke Botschaft an den Rest der Welt senden. ⁃ TN Editor

Der 2014 von der Deutschen Post erworbene Hersteller „Streetscooter“ wird ausrangiert. Die deutschen Medien machen natürlich das „schlechte Management“ des großen Unternehmens dafür verantwortlich.

Welcher Stadtbewohner kennt die kleinen, gelben Elektroroller der deutschen Post nicht, die die Postboten bequem und effizient an die Bürger schicken? Vor nicht allzu langer Zeit erhielt ich über Facebook Nachrichten darüber, wie die E-Delivery-Fahrzeuge gerade im Winter und nur bei ausgeschalteter Heizung kaum zur Post zurückkamen.

Jetzt folgt auch das Management der Schweizerischen Post und beendet das Experiment mit Zustellstraßenrollern.

Das Unternehmen war früher ein kleines Startup, ein junges dynamisches Privatunternehmen in einem „sexy“ Bereich - genau wie künstliche Intelligenz oder Klimaschutztechnologie. Die Deutsche Post kaufte das Unternehmen mit der wohlwollenden Unterstützung der umweltfreundlichen Presse und nutzte es, um das ansonsten solide Image ein wenig aufzupeppen.

Jeder auf Elektrochemie basierende PR-Coup muss sich jedoch über Jahre hinweg im Alltag bewähren. Die Postroller konnten es offensichtlich nicht. Ein mit Briefen beladenes Elektrofahrzeug bei leerer Batterie nicht zum örtlichen Depot zurückzuschieben ist nicht möglich: Der Roller ist dafür zu groß und zu schwer. Oder Sie müssen kürzere Strecken (im Winter) einplanen, was die Effizienz verringert. Da Briefe nur tagsüber zugestellt werden, können die Motorroller bequem nachts aufgeladen werden. Wenn Sie jedoch während der Arbeitszeit nachladen müssen, dauert es Stunden, und Sie haben keine Zeit dafür.

Nehmen wir zum Beispiel das Berliner E-Bus-Experiment: Die Lithiumbusse fahren von 8 bis 12 Uhr, dann übernehmen die Dieselfahrzeuge. Unser Sprecher Prof. Alt spricht in diesem Zusammenhang über eine doppelte Infrastruktur, die natürlich auch etwa doppelt so teuer ist. Vermutlich musste die Deutsche Post eine ähnlich ineffiziente Doppelflotte von rund 13,000 Straßenrollern verwalten. Die Motorroller fielen häufiger aus und mussten dann bald repariert und durch dieselbetriebene Lieferwagen ersetzt werden.

Ein Kommentator von ntv FernsehenSchuld daran ist jedoch das langsame Management der Deutschen Post: Ein Projekt wie eine Elektroflotte von Elektroautos muss von flexiblen Start-up-Managern mit Herz und Einstellung geleitet werden, dann würde es funktionieren.

Der Streetscooter verdiente ein dynamisches, kreatives und risikobehaftetes Management - und die Möglichkeit, die notwendigen Mittel unabhängig am Kapitalmarkt zu beschaffen.

Diese Behauptung überzeugt nicht. Ob es sich um ein Startup oder die Deutsche Post handelt, beide müssen sich an die wichtigsten Gesetze der Physik und Wirtschaft halten. Eines darf nicht vergessen werden: Die Deutsche Post ist eine Unternehmensgruppe, die Geld verdienen muss.

Die Berliner Stadtverwaltung hingegen kann mit fehlgeleiteter Planung nach Belieben Geld verschwenden. Sie arbeiten mit Mitteln aus gewaltsam erhobenen Steuern. Und Berlins ökosozialistische Politiker, die arm an Arithmetik sind, werden gewählt und nicht für ihr Versagen mit ihrem eigenen Privatvermögen zur Rechenschaft gezogen.

Natürlich werden einige behaupten, dass Tesla das erreicht hat, was das obige N-TV-Zitat verlangt. Dies ist jedoch nicht wahr: Elon Musk ist ein Öko-Medien-Liebling, der bereits US-Subventionen in Milliardenhöhe erhalten hat. Ohne diese Milliarden wäre er längst bankrott gegangen oder ein Mini-Hersteller für eine Nische geworden.

Wir Deutschen erleben jetzt dasselbe in Brandenburg: Weil Merkels „große Koalition“ an der Mediensexualität von Tesla teilhaben will, wird die „Gigafactory“ dort stark subventioniert.

Die Tatsache, dass ein ganzer Wald abgeholzt wird und billigere polnische Arbeitskräfte eingestellt werden müssen, hat für jemanden wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier keine Konsequenz. Auch die Presse.

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