Jugendwarnung: Das Gedächtnis wird durch Strahlung von Mobiltelefonen beeinflusst

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Während Mobiltelefone sicherlich praktische Geräte sind, kann die Strahlung, die sie abgeben, einen tiefgreifenden physiologischen Einfluss auf das menschliche Gehirn haben. Der technokratische Geist, der Technologie um der Technologie willen schafft, befasst sich selten mit „Nebenwirkungen“. ⁃ TN Editor

Einer neuen Studie zufolge kann die Strahlung von Mobiltelefonen die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen.

Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) geht mit einer zunehmenden Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) in unserem täglichen Leben einher.

Die relevanteste Expositionsquelle für das Gehirn ist die Verwendung eines Mobiltelefons in der Nähe des Kopfes.

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Die Studie ergab, dass sich eine kumulative Exposition des Gehirns mit HF-EMF durch Mobiltelefonnutzung über einen Zeitraum von einem Jahr negativ auf die Entwicklung der figuralen Gedächtnisleistung bei Jugendlichen auswirken kann, was die in 2015 veröffentlichten früheren Ergebnisse bestätigt. Das figurale Gedächtnis befindet sich hauptsächlich in der rechten Gehirnhälfte und die Assoziation mit RF-EMF war bei Jugendlichen, die das Mobiltelefon auf der rechten Seite des Kopfes verwendeten, ausgeprägter.

"Dies könnte darauf hindeuten, dass die vom Gehirn absorbierte RF-EMF tatsächlich für die beobachteten Assoziationen verantwortlich ist." sagte Martin Roosli.

Andere Aspekte der drahtlosen Kommunikation, wie das Senden von Textnachrichten, das Spielen von Spielen oder das Surfen im Internet, verursachen nur eine marginale Belastung des Gehirns durch Hochfrequenz-EMF und waren nicht mit der Entwicklung der Speicherleistung verbunden.

"Ein einzigartiges Merkmal dieser Studie ist die Verwendung objektiv gesammelter Mobiltelefonbenutzerdaten von Mobilfunkbetreibern." sagte Roosli. Er betonte, dass weitere Untersuchungen erforderlich sind, um den Einfluss anderer Faktoren auszuschließen.

"Zum Beispiel könnten die Studienergebnisse durch die Pubertät beeinflusst worden sein, was sich sowohl auf die Nutzung von Mobiltelefonen als auch auf den kognitiven und Verhaltenszustand des Teilnehmers auswirkt."

Die aus den Gesundheitseffekten im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobiltelefonen bei Jugendlichen (HERMES) gesammelten Daten untersuchten den Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern und der Entwicklung der Gedächtnisleistung von fast 700-Jugendlichen im Laufe eines Jahres. Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren wurden von 7 bis 9 in städtischen und ländlichen Gebieten der schweizerisch-deutschsprachigen Schweiz rekrutiert.

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