Die neue Urban Agenda der Vereinten Nationen in Lateinamerika fordert einen Paradigmenwechsel

Das Hauptergebnis von Habitat III im Oktober 2016 war „die Annahme des endgültigen Dokuments der New Urban Agenda (NUA) als neues Mandat für die Entwicklung von Städten und Siedlungen in den nächsten 20 Jahren“. Die UNO mischt sich jetzt in Lateinamerika ein, um ahnungslosen Stadtbewohnern ihre technokratische Tyrannei aufzuzwingen. ⁃ TN Editor

Ein Aktionsplan zur Umsetzung der New Urban Agenda (NUA) in Lateinamerika und der Karibik sieht die Stadt als ein „öffentliches Gut auf Makroebene“ vor, bei dem die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Rechte der Bürger garantiert sind.

Der "Regionale Aktionsplan zur Umsetzung der Neuen Städteagenda (NUA) in Lateinamerika und der Karibik (LAC): 2016-2036" (RAP) wurde von der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) veröffentlicht. UN-Habitat und die Generalversammlung der Minister für Wohnungswesen und Stadtentwicklung Lateinamerikas und der Karibik (MINURVI). Die Leitprinzipien und strategischen Ziele (2016-2036) des RAP umfassen: inklusive Städte; nachhaltige und integrative städtische Wirtschaft; städtische Umweltverträglichkeit; und effektive und demokratische Regierungsführung.

Der RAP argumentiert, dass die derzeitige Regionalpolitik nicht in der Lage ist, nicht nachhaltige städtische Trends erfolgreich anzugehen. Daher sind strukturelle Veränderungen erforderlich, die Nachhaltigkeit und Gleichstellung in den Mittelpunkt des Urbanisierungsprozesses rücken. Es enthält einen Fahrplan mit potenziellen Maßnahmen, Interventionen und evidenzbasierten politischen Leitlinien für die LAK-Länder zur Erreichung einer nachhaltigen Stadtentwicklung und zur Schaffung eines gerechteren Stadtparadigmas.

Der Aktionsplan enthält sechs Aktionsbereiche, nämlich: nationale Stadtpolitik; städtische rechtliche Rahmenbedingungen; Stadt- und Gebietsplanung und -gestaltung; Stadtwirtschaft und kommunale Finanzen; lokale Umsetzung; Überwachungs-, Berichts- und Revisionsmechanismen. Diese Aktionsbereiche und ihre strategischen Ziele umfassen die Schlüsselkomponenten, die für die Umsetzung der NUA in LAC erforderlich sind. Das Dokument beschreibt die Voraussetzungen und wesentlichen Elemente für jeden Bereich sowie deren Ausrichtung an bestimmten SDGs und verwandten Zielen.

Neben dem Ziel, die NUA in der Region umzusetzen, wird der RAP auch den Aufbau von Synergien mit anderen globalen Vereinbarungen und Agenden ermöglichen, wie der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung, dem Sendai-Rahmen für die Reduzierung des Katastrophenrisikos (DRR) und dem Pariser Übereinkommen über Klimawandel unter anderem. Der Aktionsplan wurde für die gesamte Region konzipiert, kann jedoch auch zur Bewertung der Bedürfnisse und Maßnahmen auf subregionaler, nationaler und lokaler Ebene herangezogen werden. [Veröffentlichung: Regionaler Aktionsplan für die Umsetzung der NUA in LAC: 2016-2036]

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